Bodenkonstruktionen zählen zu den am meisten belasteten Bauteilen eines Gebäudes. Je nach Anforderung an bestimmte Eigenschaften kommen unterschiedliche Bodenaufbauten zum Einsatz. Diese sind in der DIN 18560 geregelt und auch detailliert beschrieben. Das Estrichmaterial, also der Estrichmörtel ist in der EN 13813 geregelt und unterliegt der CE-Kennzeichnung.
Qualität und Optik eines Bodenbelages sind in großem Maße von der Beschaffenheit des Untergrundes abhängig. Leider genügt der Untergrund oft nicht den Anforderungen zur Aufnahme eines Oberbelages. Mit einer selbstverlaufenden Bodenspachtelmasse können Böden optimal ausgeglichen und damit für die nachfolgende Verlegung eines Oberbelages vorbereitet werden.
Fließestriche auf Basis Calciumsulfat oder Zement verdichten sich beim Einbau nahezu selbst und haben deshalb über die gesamte Estrichdicke gleichbleibend hohe Biegezugfestigkeiten. Diese sind bei Estrichen auf Dämmung entscheidend für die Stabilität der Estrichplatte unter Belastung. Verkehrslastenabhängige Schichtdicken werden in der DIN 18560 Teil 2 angegeben. Calciumsulfatfließestriche dürfen deshalb im Vergleich zu konventionell hergestellten Estrichen in geringerer Schichtdicke eingebaut werden. Fußbodenheizungen werden optimal ummantelt wodurch die Wärme sehr gut weitergeleitet wird.
Quelle: Bildmaterial saint-gobain weber