Durch wachsendes Interesse an der Erhaltung wertvoller Bausubstanz kommt der Sanierung des Kellers stetig wachsende Bedeutung zu. Die vorherige Bestandsaufnahme sowie die Analyse der Schäden sind Vorraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung. Untersuchungen der Feuchtigkeit und der Salzbelastung an Innen- und Außenwänden geben wichtige Erkenntnisse zur Ursache des Schadens. Darauf basierend erfolgt die Erstellung des Sanierungskonzeptes.
Nach durchgeführter Planung (Lastfallbestimmung, Klärung der Details, etc.) erfolgt die Ausführung der Abdichtungsarbeiten. Dazu werden überwiegend kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen (KMB) eingesetzt. Diese haben sich über die vergangenen fast 40 Jahre hinweg in der Praxis durchgesetzt und bewährt. Die Vorteile sprechen für sich: Rissüberbrückend und druckwasserdicht, d.h. hohe Sicherheit, spachtelfähig- ohne Nähte und Fugen, für Boden und Wand, keine Putzschicht erforderlich, auch für leicht feuchte Untergründe geeignet, einfache und praxisorientierte Detailausbildung- und all das abgesichert durch allgemeine bauausichtliche Prüfzeugnisse. Damit das Bauwerk rings herum vor Wasser geschützt wird, bedarf es einer wannenförmigen Abdichtung von Boden und Wand.
Auf die Details kommt es an. Gebäudetrennfugen und Bewegungsfugen im Bereich der erdberührten Bauwerksabdichtung sind Herausforderungen für Planer und Abdichter. Die Ausführung der Fugenabdichtung erfolgt unter Berücksichtigung der Wasserbelastung gemäß DIN 18195.